Mediennutzung in der frühen Kindheit
Digitale Realität, elterliche Responsivität und entwicklungsbezogene Einordnung
DOI:
https://doi.org/10.1486/izkt-3054-3827-1Keywords:
Digitale Mediennutzung , Frühe Kindheit, Medienerziehung, Technoference, Digitaler Kinderschutz, Elterliche Responsivität, TechnoferenzAbstract
Digitale Medien sind fester Bestandteil früher Entwicklungsumwelten. Der Beitrag gibt einen Überblick über den Forschungsstand zur Mediennutzung in der frühen Kindheit (0 – 6 Jahre) mit Fokus auf elterliche Responsivität, Interaktionsqualität und kindliche Entwicklung. Die Befundlage zeigt, dass weniger die Nutzungsdauer als vielmehr Kontext, Inhalte und elterliche Begleitung entwicklungsrelevant sind. Elterliche digitale Ablenkung kann mit reduzierter Responsivität und kindlichem Distress einhergehen,
während gemeinsame und begleitete Nutzung lernförderlich sein kann. Konzepte wie Technoferenz, digitale Feinfühligkeit und digitale Vernachlässigung werden zur Einordnung familiärer Medienpraktiken diskutiert. Insgesamt sprechen die Befunde für eine beziehungs- und kontextorientierte Perspektive sowie für präventive Elternbegleitung. Es besteht Bedarf an längsschnittlicher,
kontextsensitiver Forschung.
Downloads
Published
Issue
Section
License
Copyright (c) 2026 die Autor*innen

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License.